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Buchbesprechung: Denis Borel
Engel, Wunder und Dämonen
Phänomene zwischen Himmel und Erde


Theologische Revue Thomas Ruster vom 22.08.2011

Die gute Lesbarkeit des Buches ergibt sich nicht nur aus der frischen, zuweilen frechen, anlassbezogen auch sanften Sprache (nur wenige Stellen sind dunkel), sondern auch aus den vielen narrativen Elementen. Borel scheut sich nicht, absonderliche und haarsträubende Geschichten von Engelskontakten und Besessenheit, von Wundern und Bekehrungen ausführlich wiederzugeben. Aber es ist ja diese Art von Geschichten, die heute in der "esoterischen" Engelliteratur umläuft. Man muss sie erzählen können, aber dann auch jenen "theologischen" Schlüssel dazu reichen, den der Vf. bereithält.

Es scheint, dass das Zeitalter des "abgepufferten Selbst", das sich gegen die "verzauberte Welt" abgeschottet hat, um dann in seinem selbst geschaffenen sterilen Binnenraum unglücklich zu werden (so Charles Taylor, Ein säkuläres Zeitalter, 2009), seinem Ende entgegengeht. Für das, was dann kommt bzw. schon gekommen ist, brauchen wir Bücher, wie das von Borel. Der Reichtum der kirchlichen Tradition spricht wieder, wenn er so kundig wie hier freigelegt wird. Dem Buch ist weite Verbreitung zu wünschen und viele weitere Auflagen.


P.M. History vom 01.04.2010

Mit seiner modernen Sprache und Beispielen aus der Popkultur macht er es den Lesern jedoch leicht, ihm zu folgen. Fromm, aber nicht frömmelnd.

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