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Buchabbildung Frauen bewegen die Päpste
Pressemitteilung

Beate Beckmann-Zöller
Frauen bewegen die Päpste
Hildegard von Bingen, Birgitta von Schweden, Caterina von Siena, Mary Ward, Elena Guerra, Edith Stein

Sie schrieben an den Papst. Sechs starke Frauen und ihr Einfluss auf die Kirchengeschichte

Ist die Geschichte der Kirche und des Christentums eine Männergeschichte? Nein. Herausragende Frauengestalten haben in der Kirche oft entscheidenden Einfluss genommen – Visionärinnen, Ordensgründerinnen und Sozialreformerinnen, die heute als Heilige oder Selige verehrt werden. Einige unter ihnen haben sich nicht gescheut, flammende Appelle an die Päpste ihrer Zeit zu richten. In ihrem neuen Buch porträtiert Beate Beckmann-Zöller sechs dieser starken Frauen: Hildegard von Bingen, Birgitta von Schweden, Caterina von Siena, Mary Ward, Elena Guerra, Edith Stein. „Frauen bewegen die Päpste“ heißt der Band, der dieser Tage im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erscheint.

Kurz und prägnant skizziert die Autorin die Lebensgeschichte der sechs Frauen, stellt ihre Bedeutung für das kirchliche und politische Leben ihrer Zeit heraus und zitiert ausführlich aus ihren Briefen an den jeweiligen Papst. Diese Schreiben sind Zeitdokumente von unschätzbarem Wert. Sie zeigen den Esprit, mit dem die Frauen das Wort Gottes auslegten, und das Charisma, mit dem sie ihre kraft- und geistvollen Botschaften den Päpsten präsentierten. Und: Ihre Anliegen verhallten nicht ungehört im Vatikan. So konnte Catarina von Siena Papst Gregor XI. zur Rückkehr aus Avignon bewegen, Elena Guerra inspirierte Leo XIII. gleich zu mehreren Lehrschreiben über den Heiligen Geist, und Edith Stein gab den Anstoß zur berühmten Enzyklika „Mit brennender Sorge“ Papst Pius’ XI.

„Frauen bewegen die Päpste“ befasst sich mit einem bislang kaum beachteten Aspekt der Kirchengeschichte. Das Buch zeigt, dass die Anliegen starker Frauen im Vatikan stets mit größtem Interesse aufgenommen wurden – und dass die mahnenden Worte und eindringlichen Appelle dieser Frauen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf wichtige päpstliche Entscheidungen hatten.


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