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Marcello
Pera
Warum wir uns Christen nennen müssen. Plädoyer eines Liberalen
Mit einem Vorwort von Papst Benedikt XVI.
Warum sollten wir uns Christen nennen? Heute sind wir liberal, und deshalb gibt es keine Notwendigkeit, im Christentum eine Rechtfertigung unserer fundamentalen Rechte und Freiheiten zu suchen. Wir sind säkular, und deshalb können wir die religiösen Überzeugungen als Privatsache ansehen. Wir sind modern, und deshalb glauben wir, daß der Mensch sich aus eigener Kraft erschaffen muß. Wir sind von den Naturwissenschaften geprägt und deshalb genügt uns das bewiesene Wissen.“
„In unseren westlichen Gesellschaften erleben wir eine Phase der größten Ausweitung unserer Rechte, und deshalb dürfen wir nicht dulden, daß sich die Kirche einmischt und den Genuß dieser Rechte behindert.“
Der liberale italienische Senator und frühere Präsident des italienischen Senates, Marcello Pera stellt sich diesen und ähnlichen in Europa weit verbreiteten Thesen klug und provozierend zugleich entgegen: „Ich mißtraue der Euphorie derjenigen, die über der Asche des alten einen ‚neuen Menschen‘ erschaffen wollen, und den Vordenkern, wenn sie mir über den Mund fahren und mich nicht zu Wort kommen lassen wollen“, sagt Pera, und weiter: „Meine Position ist die eines säkularen Liberalen, der sich an das Christentum wendet, weil er von ihm Gründe der Hoffnung erwartet.“
„Aufgrund seiner nüchternen Rationalität, seiner reichen philosophischen Fundierung und der Kraft seiner Argumentation ist das vorliegende Buch meiner Meinung nach von fundamentaler Bedeutung in dieser Stunde Europas und der Welt.“
Papst Benedikt XVI.
ISBN:
978-3-86744-112-4
gebunden,
224
Seiten,
135
mm x
215
mm,
EUR 19,90 (D),
sFr 28,50,
EUR 20,50 (A)
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