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Bücher / Titel von A bis Z / V / Die verratene Familie

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Buchbesprechung: Jürgen Liminski
Die verratene Familie
Politik ohne Zukunft


Ökologie Politik - Das ödp-Journal vom 23.04.2008

... Der Autor zeigt sehr deutlich, welche Rolle Medien und Politik bei der Meinungsbildung im aktuellen Krippendiskurs spielen und - das ist besonders wichtig und spannend - wie deren einseitig positive Bewertung von Fremdbetreuung und die gleichzeitige Abwertung der Betreuung von Kindern durch Vollzeithausfrauen bzw. -männern bewusst und unbewusst motiviert sind. Dabei deckt der Journalist und vielfache Vater auf, wie der Staat mit falschen Zahlen und einseitigen Gutachten zum Schaden von Familien und Kindern Unternehmensinteressen bedient und die wiederholten Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts, die Steuer- und Abgabelasten familienfreundlicher zu gestalten, ignoriert. Zudem verweist Liminski auf eine Vielzahl neurowissenschaftlicher, psychologischer und soziologischer Untersuchungen, welche die Vorteile der Früherziehung in der Familie belegen, in der öffentlichen Debatte jedoch kaum zur Kenntnis genommen werden. Auf dieser Grundlage macht er den sozialen und ökonomischen Nutzen der Familienarbeit deutlich und entwirft Modelle, wie diese Arbeit finanziell gewürdigt und gefördert werden kann.


Kirchenzeitung Köln vom 21.03.2008

Das Buch "Die verratene Familie" ist eine Kampfansage. Mit dem Wort gleich aus dem ersten Satz seiner Einleitung verspricht der Autor nicht zu viel. Denn gekämpft wird jede Menge. Vor allem gegen das "politisch-mediale Establishment", das nach Erkenntnis des Autors überwiegend in einer Welt gescheiterter und kinderloser Beziehungen lebt und es denen, die anders leben wollen, immer schwerer macht.


Die Tagespost Markus Reder vom 29.03.2007

... "Die verratene Familie" ist ein hoch politisches und zugleich persönliches Buch. Ein Buch voller Leidenschaft und voller Zukunft. Ganz wie Familien.


Sezession Ellen Kositza vom 17.10.2007

... Der herrschenden Familienpolitik gilt schon lange das Augenmerk des zehnfachen Vaters. Im vorliegenden Buch nimmt er sie gründlich auseinander. Vieles - allerdings nicht die von ihm angeführten Bibel- und Hirtenbriefstellen - ist weithin bekannt; hier wird es systematisch, fundiert und gut lesbar noch einmal auf den Punkt gebracht ... Krippenoffensive, deren regierungsverursachten Zahlensalat Liminskis säuberlich auseinandernimmt und das milliardenschwere Unternehmen als gigantische Staatskrippe entlarvt: Nicht 33 Prozent der Kleinstkinder, sondern 63 Prozent derselben möchte Ursula von der Leyen unter die Fittiche der Anstalten nehmen ...


Frankfurter Allgemeine Zeitung Stefan Dietrich vom 12.12.2007

...Das Buch liefert auf jeder Seite eine Fülle von Fakten und Argumenten gegen eine Familienpolitik, die die Doppelverdienerehe und die frühkindliche Fremderziehung zum Fetisch erhebt. Auch wenn die Bundestagsparteien den Zug längst in diese Richtung haben abfahren lassen, so wird es doch einer großen Minderheit, die sich dem Trend noch entgegenstellt, als Trost- und Munitionsspender dienen.


firmenpresse.de Alexander Wenger vom 03.12.2007
Magdeburger Volksstimme vom 24.11.2007

... Sein Buch liefert wichtige Denkanstöße und reichlich Diskussionsstoff.


Skunk. Das Jugendmagazin für Gera und Jena vom 05.11.2007

... Liminskis Lösungsansätze lesen sich wie ein Wunschzettel der entrechteten Hausfrau. Er nennt einen Familienlastenausgleich, denn Familiensorgen sind letztlich Geldsorgen. Er fordert echte Wahlfreiheit bei der Frage Krippe oder eigene Kindererziehung. Nur wenn die Frau nciht benachteiligt wird in ihrer Entscheidung mit dem Kind zuhause zu bleiben, hat Deutschland eine echte Chance in der Gesellschaft. Frauen dürfen nicht verarmen, wenn sie sich bewusst für die Erziehung und Familienarbeit erhalten. So sind Betreuungsgeld als Alternative für Krippenplatz und der Ausbau der Erziehungsjahre letztlich logische Schlussfolgerungen. Liminski klingt wütend von der ersten bis zu letzten Seite. Er ist schlichtweg sauer, dass unsere Politik bisher kaum brauchbare Lösungen anbietet. Die Probleme, die er aufzeigt, sind real existent und die Lösungsansätze weiter denkenswert.

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