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Bücher / Titel von A bis Z / R / Reise zu den Christen des Orients

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Buchbesprechung: Frédéric Pichon
Reise zu den Christen des Orients


Die Tagespost Stephan Baier vom 10.10.2009

Was für ein erfrischendes Buch: Nicht der abgeklärte Blick des durch allzu viele Kriegs- und Krisenherde abgestumpften Reporters, nicht das vorurteilsschwangere Herangehen des bereits im Voraus allwissenden Universitätsprofessors, sondern die zugleich neugierig suchende und doch durch gründliche Studien geschärfte Aufmerksamkeit eines jungen Familienvaters begegnet dem Leser in diesem Werk ... Frédéric Pichon ist im Orient einem vitalen, aber zugleich teilweise bedrohten Christentum begegnet. Dabei hat er sich nicht von politischen Kategorien täuschen lassen: Er anerkennt, wie die syrische Regierung die Christen schützt und unterstützt, wirft einen traurig-realistischen Blick auf den Untergang des Christentums im Irak, analysiert treffend das Gift des Nationalismus in der Türkei. Seine Erfahrungen, eingebettet in echtes Interesse und breite Kenntnisse, hat er in den hier vorliegenden Reisereportagen in einer gut lesbaren, auch für ein jüngeres Publikum spannenden Weise überzeugend dargestellt. Eine wie auch immer geartete Vollständigkeit kann und will das vorliegende Buch nicht beanspruchen: Es gibt wertvolle Einblicke, ohne einen Gesamtüberblick über die bereisten Länder oder gar über das Christentum im Orient bieten zu können. Ein notwendiger, knapper Anhang gibt dem Leser in komprimierter Form Informationen zu den Eigen- und Verschiedenheiten der altorientalischen Konfessionen.


WDR Resonanzen Sebastian Felser vom 24.08.2009

In einem amerikanischen Straßenkreuzer durch die Wüsten des Libanon, Syriens und der Türkei - das is die Reise, die Frédéric Pichon angetreten hat, um entlang seiner Route die Christen des Orients zu besuchen. Christen zwischen Minaretten, denn in diesen Ländern sind sie die Minderheit und die Kreuze auf ihren Kirchen das Zeichen von Andersartigkeit, wie es in Europa noch immer der Halbmond ist. Frédéric Pichon zeigt mit seiner Reise eine sehr mehrdeutige Welt, in der diese Christen leben.

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