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Buchbesprechung: |
Achim
Buckenmaier
Abraham
Vater der Gläubigen
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Amtsblatt d. Erzbistums München u. Freising
vom 18.12.2003
... Lebendig, fast zum Anfassen nahe - nicht zuletzt dank der anschaulichen und verständlichen Sprache, tritt vor den Lersern ein Mann, der alles auf Gott setzt, ihm sein ganzes Leben anvertraut, vorbehaltlos und in Freiheit Gott gehorcht, obwohl ihm einiges unverständlich ist, an Gottes Verheißung glaubt ... möchte den Leser auch sensibilisieren, daß er staunt, sich ergreifen läßt und in ihm der Wunsch aufsteigt, glauben zu können wie Abraham ...

Jüdisch-christlicher Urfelder Kreis
vom 13.11.2003
... Das Einzigartige des Buches liegt in der Vereinigung der wissenschaftlichen Auffassung der Bibel mit ihrem gläubigen Sinn und Inhalt. Die grundlegende Auffassung von Buckenmaier, daß die Erzählungen der Erzväter keine frommen Legenden, sondern eine Wiedergabe von alten Traditionen sind, wird in überzeugender Weise vorgetragen. Die Weiterführung vieler Themen im Midrasch und in den Evangelien sogar auch im Koran, die an manchen Stellen des Buchs gezeigt wird, wirkt als eine willkommene Ergänzung. Dabei erkennt man erst, wie Abraham als Vater der Gläubigen den Grundstein des religiösen Wesens der westlichen Kultur darstellt ... Vielleicht liegt das größte Verdienst dieses Büchleins darin, daß es zeigt, wie uralt Traditionen, die so zeitgetreu im ersten Buch der Bibel aufgezeichnet sind, eines der Eckpfeiler der westlichen Kultur bilden. So erscheint dann der Glaube als eines der Fundamente unseres kulturellen Erbes. Bei der Lektüre des Buches fühlt man, wie der Glaube ein Hauptteil seines menschlichen Wesens war - da es in der Genesis so lebenstreu geschildert wird. Ecce homo!

P.M. History Magazin
vom 07.11.2003
Wer mit diesem Buch einen historischen Roman erwartet, wird enttäuscht - denn zum einen gibt es außer dem Alten Testament keine Quellen zum Stammvater von Juden, Christen und Moslems. Außerdem ist der Autor katholischer Theologe, dessen Schreibstil man es anmerkt, daß er einige Zeit auf der Kanzel gestanden hat. Dennoch ist das Buch auch jenen zu empfehlen, die sich nicht als gläubige Christen bezeichnen. Denn es beschreibt den Mythos jenes Mannes, der - im babylonischen Ur geboren - mit seinem Vater nach Norden zur Stadt Haran zog und ins Land Kanaan wanderte. Der Autor zeichnet hier nicht das gewohnte Bild eines Schafhirten auf Wanderschaft, sondern das eines nomadischen Scheichs, der mit seiner gesamten Großfamilie unterwegs ist - und am Ende seinen erstgeborenen Sohn opfern soll. Den biblischen Bericht erweitert Buckenmaier ausführlich um die jüdischen Interpretationen aus dem Talmud, dem Midrasch u. ä. und widmet sich auch kurz der zentralen Rolle des Patriarchen im Islam. Somit verbindet Abraham die drei "Buchreligionen", die sich oft feindlich gegenüberstehen.
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