Pressemitteilung
Ferdinand
Kinsky
Solidarität statt Egoismus
Lebensmodell Europa
Die katholische Soziallehre als Maßstab. Experte zum „Lebensmodell Europa“
In seiner Rede in der Wiener Hofburg im September vergangenen Jahres hat Papst Benedikt XVI. ausführlich über das europäische Lebensmodell gesprochen, das „wirtschaftliche Effizienz mit sozialer Gerechtigkeit“ verbindet. Was aber macht dieses Lebensmodell eigentlich aus? Und: Ist es in Hochzeiten des Egoismus überhaupt noch zeitgemäß? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Europa-Experte Ferdinand Kinsky in seinem neuesten Buch. Unter dem Titel „Solidarität statt Egoismus. Lebensmodell Europa“ ist es soeben im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erschienen.
Trotz der eher theoretischen Fragestellung ist Kinskys Buch keine gelehrte Abhandlung. Der Autor erörtert die komplexe Problematik vielmehr an anhand einer Vielzahl praktischer Beispiele. Detailliert stellt er beispielsweise die Haltung der katholischen Kirche zum europäischen Einigungsprozess sowie zur Globalisierung dar. Kinsky stützt sich dabei vor allem auf die katholische Soziallehre sowie auf die einschlägigen Enzykliken der Päpste von „Rerum novarum“ (Leo XIII., 1891) bis „Deus caritas est“ (Benedikt XVI., 2006). Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die katholische Soziallehre auch heute noch Maßstäbe für ein gedeihliches Miteinander im viel beschworenen „europäischen Haus“ setzt.
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