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Buchbesprechung: |
Stefan
Rehder
Die Todesengel
Euthanasie auf dem Vormarsch
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Die Tagespost
Stephan Baier
vom 25.04.2009
... Stefan Rehder gründlich recherchiertes und flott geschriebenes Sachbuch ist mehr als nur eine unentbehrliche Argumentationshilfe gegen den drohenden Vormarsch der Euthanasie. Es ist reich an Argumenten, Details und Fakten, und doch zugleich die Vision einer neuerlichen Humanisierung des Sterbens und des Todes - also in der Wirkung auch des Lebens. Denn ohne "ars moriendi" verkommt bekanntlich auch die "ars vivendi".

Vision 2000
Stephan Baier
vom 19.05.2009
Treffend in der Analyse, präzise in der Argumentation: Der Journalist und Bioethik-Experte Stefan Rehder hat ein Buch auf den Markt gebracht, das als Instrument des Argumentierens gegen die über Europa hereinbrechende Euthanasiewelle unentbehrlich ist ... Stefan Rehders gründlich recherchiertes und floot geschriebenes Sachbuch ist mehr als nur eine unentbehrliche Argumentationshilfe gegen den drohenden Vormarsch der Euthanasie. Es ist reich an Argumenten, Details und Fakten, und zugleich die Vision einer neuerlichen Humanisierung des Sterbens und des Todes - also in der Wirkung auch des Lebens.

Süddeutsche Zeitung
Alexander Kissler
vom 17.06.2009
... Kann Selbstbestimmung auch bedeuten, sich das Selbst zu nehmen oder sich dabei helfen zu lassen? Herr des eigenen Lebens wähnt sich der Mensch, darum wird er die Frage in der Regel bejahen. Ein klares Nein hält der Journalist Stefan Rehder parat. Sein Plädoyer wider die Sterbehilfe belässt es aber nicht bei philosophischen Spekulationen. Letztlich könne man die Debatten über Patientenverfügung, Euthanasie und Schmerzmedizin nur verstehen, wenn man sie als wirtschaftliches Diktat deute: In dieser Perspektive liegt die Brisanz dieses ebenso meinungsfreudigen wie faktenreichen Buches ...

Buchprofile Borromäusverein
Nicole Schuster
vom 21.08.2009
Der Journalist Stefan Rehder wirft in diesem Buch einen kritischen Blick auf den Trend zur Euthanasie: Kann es rechtens sein, ein Leben, das als nicht mehr lebenswert erachtet wird, zu beenden? Können Menschen überhaupt den eigenen Tod herbeiwünschen? Rehder argumentiert von ethischen und philosophischen Gesichtspunkten aus. Er verfolgt konsequent, wozu ein Recht auf Sterbehilfe führen würde: Zu einer Gesellschaft, in der sich Alte und Schwerkranke zur eigenen Entsorgung verpflichtet oder genötigt fühlen müssten. Statt für den Patientensuizid plädiert Rehder für palliative Maßnahmen.
Die Ausführungen sind verständlich und bilden einen guten Kontrast zu vielen "Pro Euthanasie"-Berichten in den Medien. Teilweise schockierende Patientenfälle zeigen auf, wozu der Trend zur Euthanasie führen kann. Ein interessanter Beitrag zu einer gesellschaftlich notwendigen Auseinandersetzung.

LebensForum - Zeitschrift der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA)
Stephan Baier
vom 07.10.2009
... Stefan Rehders gründlich recherchiertes und flott geschriebenes Sachbuch ist mehr als nur eine unentbehrliche Argumentationshilfe gegen den drohenden Vormarsch der Euthanasie. Es ist reich an Argumenten, Details und Fakten, und doch zugleich die Vision einer neuerlichen Humanisierung des Sterbens und des Todes - also in der Wirkung auch des Lebens. Denn ohne "ars moriendi" verkommt bekanntlich auch die "ars vivendi".
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