 |
 |
Pressemitteilung
P. Wolfgang
Ockenfels OP
Das hohe C
Wohin steuert die CDU?
Topaktuell zur Bundestagswahl. Wolfgang Ockenfels hält der CDU den Spiegel vor
Wie christlich ist die Partei Angela Merkels? Verkommt das C im Parteinamen zum Lippenbekenntnis, zum Feigenblatt, zur historischen Erinnerung? Wäre es ehrlicher, das C aus dem Namen zu streichen? In seinem neuen Buch hält Wolfgang Ockenfels, streitbarer Dominikanerpater, Professor für Christliche Gesellschaftslehre und exponierter Vertreter der Katholischen Soziallehre, der Union sachlich-fundiert, aber auch zornig den Spiegel vor. Unter dem Titel „Das hohe C. Wohin steuert die CDU?“ ist der Band soeben im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erschienen.
In einem historischen Rückblick erläutert Ockenfels, wie christliche Werte – zumal die Katholische Soziallehre – die CDU seit ihren Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt haben. Zugleich legt er dar, wie diese Wertorientierung in der Nach-Kohl-Ära zunehmend verwässert wurde. Von der Abtreibung bis zur Genderideologie, von der Stammzellforschung über die Homoehe bis zum Ausbau der Krippenplätze reichen die Themen, bei denen zahlreiche CDU-Minister und sogar die Kanzlerin und Parteivorsitzende christliche Positionen längst über Bord geworfen haben. Gerade praktizierende Katholiken –Parteimitglieder ebenso wie Stammwähler – verweigern der CDU zunehmend die Gefolgschaft, weil sie sich von dieser Partei nicht mehr vertreten fühlen.
Ockenfels’ neues Buch ist ein flammender Appell an die CDU, sich auf ihre Wurzeln zu besinnen und ihr Profil zu schärfen, statt es mit dem schwammigen „Partei der Mitte“-Konzept aufzuweichen. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl gewinnt diese Veröffentlichung eine besondere politische Brisanz.
|