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Bücher / Papst / Ohne Wurzeln

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Buchabbildung Ohne Wurzeln
Pressemitteilung

Benedikt XVI.
Marcello Pera
Ohne Wurzeln
Der Relativismus und die Krise der europäischen Kultur

Augsburg. Lange erwartet ist jetzt im Augsburger Sankt Ulrich Verlag auch in deutscher Sprache ein Buch mit dem Titel „Ohne Wurzeln“ erschienen, das bereits in Italien und Frankreich großes Aufsehen erregt hat und durch die Wahl von Joseph Cardinal Ratzinger zu Papst Benedikt XVI. zusätzliche Aktualität erlangt hat. Kurz vor der Wahl des Papstes haben der damalige Präfekt der römischen Glaubenskongregation und wichtigste Theologe der Katholischen Kirche sowie der zum liberalen Flügel der Berlusconi-Partei gehörende Philosoph, bekennende Atheist und Präsident des italienischen Senates, Marcello Pera, eine zukunftsweisende Debatte zwischen Christen und Nicht-Glaubenden über die moralischen Voraussetzungen des menschlichen Zusammenlebens im 21. Jahrhundert angestoßen. Der katholische Theologe Joseph Ratzinger und der liberale Philosoph Marcello Pera kommen in zwei zunächst unabhängig voneinander entstandenen Beiträgen und einem direkten Briefwechsel trotz unterschiedlichster Ausgangspunkte zu bemerkenswerten Übereinstimmungen in der Analyse der gegenwärtigen Krise der europäischen Kultur und hinsichtlich der daraus resultierenden Schlussfolgerungen über die Grundlagen einer menschenwürdigen Gesellschaft der Zukunft. Pera, zweiter Mann im italienischen Staat und Joseph Cardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., stellen in einer nüchternen Analyse fest, dass Relativismus und moralische Beliebigkeit die europäische Kultur und den Westen an den Rand des Abgrunds geführt haben und zu einer akuten Bedrohung von Staat und Gesellschaft geworden sind. Joseph Ratzinger ruft in seinem Briefwechsel mit Pera dazu auf, eine christliche Zivilisation zu entwickeln, die „wieder unser europäisches Bewusstsein prägt“ und über die Trennung von Nichtglaubenden und Katholiken hinaus „die Vernünftigkeit und die gemeinsame Verbindlichkeit jener großen Werte erscheinen lässt, die Europa gebaut haben und es wieder neu bauen sollen und können.“


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