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Bücher / Leib + Seele / Gesundheit / Heilgebete

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Buchbesprechung: Peter K. Köhler
Heilgebete
für viele Krankheitsbilder und gegen den Streß des Alltags


Helmut F. Reibold vom 25.01.2005

Manche tun es, manche nicht. Manche tun es heimlich, andere öffentlich. Ich tue es am liebsten still. Die Rede ist vom Beten. Vorweg: Die Gebete in diesem Buch sollen nicht den Arzt ersetzen. Sie sollen vielmehr Kraft geben. Sie sind auch allgemein gehalten, und Köhler empfiehlt, sie für die eigenen Zwecke und Bedürfnisse anzupassen, umzuformulieren und aufzuschreiben. Der Autor war früher Lokalredakteur bei der Augsburger Allgemeinen und engagierte sich u.a. für das Augsburger Zentralklinium. Die Gebete, die Peter H. Köhler hier gesammelt hat, stammen teils aus seiner eigenen Krankheits- und Lebenserfahrung als Krebspatient, aber auch aus seinen Kontakten und Begegnungen mit Ärzten und Patienten. Nach zwei relativ kurzen Kapiteln über das Heilen mit der Kraft des Gebets und die Frage, wie man beten kann, folgen etwa 65 Gebete, sortiert nach Erkrankungsbereichen (etwa Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, Frauenleiden und -probleme, Stoffwechselerkrankungen). Zu jedem Bereich gibt es einige Unterkapitel mit entsprechenden Krankheiten (Mandelentzündung; Schwangerschaft und Depression; Übergewicht-Fettsucht). Jedes dieser Unterkapitel wird mit einigen erklärenden und tröstenden Worten eingeleitet (jew. ca. 2 Seiten), darauf folgt das zugehörige Gebet, ebenfalls 1-2 Seiten. Den Abschluss des Buches bildet ein Kapitel über das Selbst-formulieren von Gebeten. Auch wenn Köhler empfiehlt, die vorgeschlagenen Gebete anzupassen, können sie natürlich auch bereits so eingesetzt werden. Sie enthalten alles, was ein Gebet enthalten sollte: Die direkte Ansprache, das Erkennen, das Bitten, Vertrauen und Hoffnung und den Dank. Die Gebete sind (gepflegt) umgangssprachlich schlicht formuliert, und darin liegt ihre Wirk-ung. Sie sind sehr klar und kraftvoll, liebevoll und erkennend. Denn nur indem ich in Demut erkenne und in Dankbarkeit annehme, kann ich -- auch und besonders -- mir selbst die Liebe und Achtung schenken, die mir schon längst zuteil geworden ist, die ich für mich selbst brauche, und die ich erst dann auch anderen schenken kann. Die folgenden Sätze sind der Abschluss des Gebets zu Übergewicht und Fettsucht: &bsp;&bsp;&bsp;Gott, du hast mir meinen herrlichen Körper geschenkt. &bsp;&bsp;&bsp;Ich will in ihn Ehren halten, indem ich ihn auf sein gesundes Gewicht zurückführe. &bsp;&bsp;&bsp;Habe Dank dafür, dass du mir dabei hilfst. Ich nehme das Büchlein immer wieder gerne zur Hand, als Inspiration und als Quelle, als Hilfe für mich selbst und für andere. Fazit: Ein wundervolles Büchlein für denjenigen, der sich darauf einlassen mag.


Frauenzeitschrift monika vom 02.06.1999

Das Beten erlaubt es, sich zu konzentrieren, zu entspannen und in sich hineinzuhören. Allein dadurch kann man bereits den Keim zur Heilung gelegt haben ... Nach Köhler sieht es so aus: „Schreiben Sie am besten Ihr Gebet auf, einerlei, ob Sie es aus dem Buch übernehmen oder mit Ihren eigenen Worten formulieren ... Lesen Sie das Gebet am besten dreimal täglich, sprechen Sie es im Geist nach, lassen Sie die Worte und Gedanken über längere Zeit auf sich wirken." ... „Ihre Gedanken kreisen nicht mehr ständig um Ihre Krankheit, sondern richten sich auf Ihre Heilung. Sie programmieren sozusagen Ihre Seele und Ihren Willen um und machen so den Weg frei für die Selbstheilungskräfte."

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