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Pressemitteilung
Gerald
May
Die Nacht der Seele
Mit Mystikern aus der Depression
Aus der Dunkelheit ans Licht. Mit Mystikern Lebenskrisen meistern
Es gibt sie immer wieder, die Momente im Leben, wo sich die Welt zu verdunkeln scheint. Der Mensch empfindet eine geistige Leere, wird niedergeschlagen, depressiv. Wie findet man aus der Dunkelheit der Seele wieder ans Licht? In seinem Buch „Die Nacht der Seele. Mit Mystikern aus der Depression“ erschließt der Theologe und Psychiater Gerald May einen neuen, ungewöhnlichen Weg. In den Texten der großen spanischen Mystiker, Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz, hat er wegweisende Erkenntnisse über die Nacht der Seele gefunden - und vom Licht des Glaubens, das diese Dunkelheit erhellen kann.
In seinem Buch stellt May eine auf den ersten Blick provozierende These auf: Was im Volksmund oft Depression genannt wird, ist nicht selten gar keine Krankheit im klinischen Sinne. Es ist das, was die spanischen Mystiker als „Dunkle Nacht der Seele“ bezeichnet haben. Es sind Phasen im Leben, in denen das Dunkel überwiegt und die doch eine große Chance für den Menschen darstellen, weil sie ihn lehren, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und ihn Gott näherbringen. Diese Erkenntnis hat May beim Studium der spanischen Mystiker Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz gewonnen, die beide vielmals durch diese Nacht der Seele hindurchgegangen sind. Anhand ihrer Schriften erschließt der amerikanische Autor, welcher spirituelle Reichtum in diesen Lebensphasen steckt und wie es gelingt, aus der Nacht heraus der Dämmerung entgegenzugehen. Und er zeigt auf, wie modern die Schriften der beiden großen Heiligen sind, die in manchen Passagen schon Sigmund Freud vorwegzunehmen scheinen.
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