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Pressemitteilung
Paul Josef
Kardinal
Cordes
Besiege das Böse mit dem Guten
Grenzen der Psychologie und die Kraft des Glaubens
Das Böse und die Waffen der Christen. Das neue Buch von Kardinal Cordes
Abscheu, aber auch Faszination prägen seit jeher das Verhältnis der Menschen zum Bösen. Doch – kann man das Böse besiegen? Christen sind dem Bösen nicht wehrlos ausgeliefert, sagt der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes in seinem neuen Buch, denn Jesus Christus hat ihnen wirksame Waffen in die Hand gegeben. „Besiege das Böse mit dem Guten. Grenzen der Psychologie und die Kraft des Glaubens“ lautet der Titel des Bandes, der soeben im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erschienen ist.
Wo vom Bösen die Rede ist, da sind auch Begriffe wie Schuld und Sünde nicht weit. Zumindest war das lange Zeit so. Heute aber vermeiden selbst Seelsorger und kirchliche Beratungsstellen allzu oft, von Schuld oder Sünde zu sprechen, und greifen lieber auf das Vokabular der Psychoanalyse zurück. So wertvoll die Psychoanalyse im Einzelfall sein kann – sich ganz auf sie zu verlassen, ist ein Irrtum, betont hingegen Kardinal Cordes. Hier gelte es vielmehr, auf die Kraft des Glaubens zu vertrauen. Ebenso könne ein kollektiver Bußakt, zum Beispiel im Rahmen eines Gottesdienstes, das individuelle Sündenbekenntnis in der Beichte nicht ersetzen. Cordes rät den Lesern, sich das Gnadengeschenk des Taufaktes wieder bewusst zu machen und sich hierbei an der spirituellen Praxis der neuen geistlichen Gemeinschaften zu orientieren. Denn erst wenn der Einzelne sein Leben selbstkritisch im Licht des Wortes Gottes sieht und wertet, sei er für den Kampf gegen das Böse gerüstet.
Cordes’ neues, fesselnd geschriebenes Buch beinhaltet nicht nur tiefgründige spirituelle Überlegungen, sondern auch eine Vielzahl von Hinweisen für die konkrete Glaubenspraxis. Es richtet sich somit nicht nur an kirchliche Mitarbeiter und Seelsorger, sondern an jeden spirituell Interessierten Leser.
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