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Michael
Schulz
Michael Schulz, Jahrgang 1960, studierte in Mainz und Rom Philosophie und Theologie. 1984 wurde er in Rom von Kardinal Meisner zum Priester der Diözese Mainz geweiht. Von 1994 an war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller in München, 1995 erfolgte die Promotion zum Dr. theol. mit der Arbeit „Sein und Trinität“. 2003 habilitierte er sich wiederum in München mit dem Thema „Geschichtlichkeit des Sündenfalls“. 2001–2004 war Schulz Professor der Dogmatik an der Universität von Lugano und ist seit 2004 Lehrstuhlinhaber des Dogmatischen Seminars an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der er seit 2008 als Dekan vorsteht. 2004 wurde er Direktoriumsmitglied des Interdisziplinären Lateinamerikazentrums Bonn und 2006 wurde Mitarbeiter der Kommission IV (Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste) der Deutschen Bischofskonferenz. 2009 wurde Schulz zum Mitglied der Internationalen Theologenkommission des Vatikans ernannt. Da er sich nach eigenen Angaben nicht mehr zur priesterlichen Lebensform in der Lage sieht, wurde er im selben Jahr vom Bischof von Mainz als Priester suspendiert. Im Sankt Ulrich Verlag sind von ihm erschienen: „Karl Rahner begegnen“ (1999), „Hans Urs von Balthasar begegnen“ (2002) und „Erlösung wovon? Christsein wozu?“ (2009).
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