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Harry
Wu
Donner der Nacht
Mein Leben in chinesischen Straflagern
Harry Wu ist der bekannteste Dissident Chinas. 19 Jahre verbrachte der bekennende Katholik in chinesischen Straflagern, ehe er in die USA auswandern konnte. In seiner Autobiographie erzählt Wu von seinem Leben als Christ in China. Harry Wu wurde 1950 getauft. Bereits die Vorgeschichte des 1937 in Shanghai geborenen Autors ist ein Stück Zeitgeschichte aus erster Hand, wenn Wu etwa von der nächtlichen Angst vor marodierenden Soldaten während des Bürgerkriegs zwischen Mao Zedong und Chiang Kai-shek berichtet. Die Kommunisten besiegen die Kuomintang und beginnen nach einigen Jahren mit der „Vernichtung der nationalen Bourgeoisie“, zu der auch Wus Familie gehört. Harry selbst wird nach seinem Studienabschluß in Geologie „als konterrevolutionärer Rechtsabweichler“ verhaftet: „Umerziehung durch Arbeit“ lautet das Konzept der Laogai-Lager – bis heute. Für die Gefangenen bedeutet Zwangsarbeit, Mißhandlung und Umerziehung zum „neuen sozialistischen Menschen“. Doch Hunger und Demütigungen lassen selbst die Mithäftlinge vollkommen verrohen. Über seine Zeit in den Laogai-Lagern schreibt Harry Wu: „Ich ging durch eine Ära, in der die Menschlichkeit verschwand.“ Ein tiefbewegendes, erschütterndes Zeitzeugnis.
ISBN:
978-3-86744-109-4
gebunden,
352
Seiten,
140
mm x
220
mm,
EUR 19,90 (D),
sFr 28,50,
EUR 20,50 (A)
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