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Bücher / Biographien / Biographien von A bis Z / Die Wüstenväter

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Buchabbildung Die Wüstenväter
Pressemitteilung

Peter H. Görg
Die Wüstenväter
Antonius und die Anfänge des Mönchtums

Die Wüstenväter. Von der ungebrochenen Faszination des Mönchtums

Ende des 3. Jahrhunderts setzte gleichzeitig mit der wachsenden gesellschaftlichen Anerkennung des Christentums eine Protestbewegung ein: Weil der Glaube immer weltlicher wurde, zogen sich immer mehr Menschen in die radikale Abgeschiedenheit der Wüste zurück, um Gott ganz zugewandt zu leben. Wer waren diese Männer, die streng asketisch lebten und damit die Tradition des Mönchtums begründeten? Dieser Frage geht der Theologe Peter H. Görg in seinem neuen Buch nach, das soeben unter dem Titel „Die Wüstenväter. Antonius und die Anfänge des Mönchtums“ im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erschienen ist.

Im Mittelpunkt des Buches steht der heilige Antonius, der auch „der Große“ genannt wird. Das zugleich ungewöhnliche und höchst spannende Leben des radikalen Asketen zeichnet Görg in anschaulichen Worten nach. Aber auch anderen Wüstenvätern wie Pachomius, Basilius von Caesarea und den syrischen Säulenheiligen sind jeweils eigene Kapitel gewidmet. Allerdings beschränkt sich Görg nicht auf die historische Rückschau. So verfolgt er die Tradition des Mönchtums über den Vorderen Orient hinaus nach Westeuropa. Er spannt dabei den Bogen von Martin von Tours über die irische Mönchstradition und die Gründung des Benediktinerordens bis hin zu den Bettelorden des Mittelalters und den Ordensgründungen des 19. Jahrhunderts. Immer wieder zieht er auch Verbindungslinien bis in die jüngere und jüngste Vergangenheit, so etwa zu Padre Pio.


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